„Siebdruck“ mal anders

Siebdruck ist eine geniale Technik um zum Beispiel Stoffe zu bedrucken. Allerdings ist das Verfahren recht kompliziert und verlangt nach ein wenig spezieller Ausrüstung. In meiner Erinnerung an die schöne Zeit, in der ich ein komplett eingerichtetes Siebdruckstudio nutzen durfte um meine eigenen Drucke herzustellen, kam der Wunsch auf, erneut zu versuchen dieses Verfahren so abzuwandeln, dass man es zu Hause umsetzten kann, ohne neue Dinge dafür zu kaufen. Im Netz findet man verschiedene Ideen, dazu wie es mit wenig neuen Materialien funktioniert, aber ich wollte etwas schaffen, dass komplett mit Haushaltswaren auskommt. Hier habe ich eine tolle Anleitung gefunden und diese noch ein wenig abgewandelt.

Ich habe einen alten Plastik Deckel ausgeschnitten

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Auf diesen „Rahmen“  einen alten Nylonstrumpf getackert. Besser als Nylonstrumpfhosen funktioniert noch Chiffon, oder Gaze-Stoff. Ich hatte noch Rest davon zu Hause. Der Stoff ist nicht so dehnbar wir der Strumpf und hat ein feineres Mesh. Dadurch wird das Motiv insgesamt etwas ordentlicher.Als Rahmen kann man natürlich auch einen ausgedienten Bilderrahmen oder Ähnliches verwenden.

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Das Motiv drauf gezeichnet.

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Und am Ende die gesamte Fläche um das Motiv herum mit Holzleim versiegeln und trocknen lassen.

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Das hier ist das Druckergebnis :

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Klar ist das ganze längst nicht so filigran und perfekt wie bei einem richtigen Siebdruck. Aber es ermöglicht auf recht einfache Weise einen Druck mit inneren Unterbrechungen. Mit Klebefolien und co. bekommt man so etwas nicht so einfach hin.

Ich hoffe die Anleitung hat euch gefallen.

 

 

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